Startseite | AGB | Datenschutz | Widerrufsrecht | Hilfe | Versand | Impressum | Kurse 2019 | Teilnahmebedingungen | Anfahrtsbeschreibung | Hotelliste

Abbeizen

Abbeizen

Lackoberflächen von Antikenmöbeln mit Abbeizer entfernen.

mehr ...

Abwaschen

Abwaschen

Alte Schellackoberfläche mit Alkohol herunterwaschen.

mehr ...

Anfeuern

Anfeuern

Die Farbe der Holzoberfläche mit kaltgepressten Leinöl verändern

mehr ...

Bleichen

Bleichen

Bleichen von Holzteilen in der Restaurierung

mehr ...

Beizen

Beizen

Farbstoffbeizen zur farblichen Gestaltung der Holzoberfläche.

mehr ...

Furnierarbeiten

Furnierarbeiten

Häufig auftretende Furnierschäden beseitigen

mehr ...

Retuschewachs verarbeiten

Retuschewachs verarbeiten

Retuschierwachs zum Füllen von kleinen Beschädigungen im Furnierholz

mehr ...

Farbliche Anpassung

Farbliche Anpassung

Neue Holzteile mit Wasserbeizen farblich anpassen

mehr ...

Retusche

Retusche

Holzretusche - mit Pinsel und Erdfarben zur perfekten Holzoberfläche.

mehr ...

Schellackpolitur

Schellackpolitur

Schellackpolitur und Polierballen herstellen und diese richtig in der Möbelrestaurierung anwenden.

mehr ...

Holzwurm .... was tun?

Holzwurm .... was tun?

Beseitigen von Holzschädlinge in Antikmöbeln

mehr ...

Farbliche Anpassung von neuteilen an Möbeln

- alles passt, bis auf die Farbe ......

Viele eingesetzte Neuteile passen von Maserungsart und Porigkeit zu ihrer Umgebung, sind jedoch zu hell und leuchten aus der Fläche heraus.
Die Methode des Färbens auf der Grundierung (und nicht auf dem rohen Holz!) ist in der Restaurierung immer anzuwenden, denn sie bietet einige Vorteile:
- gleichmäßiger Farbauftrag auf der Fläche, keine harten und weichen Holzzonen.
- jede einzelne Farbschicht (z.B. aus Körnerbeize) kann vor der jeweiligen Fixierung wieder mit ein wenig Wasser entfernt werden.
Um eine Angleichung des Farbtons zu erreichen, färben wir auf der Grundierung die eingesetzten Teile mit Wasserbeize - hier mit Körnerbeize Nussbaum als Konzentrat (siehe Rezept) - nach.
Um die Grundierschichten nicht durchzuschleifen, schleifen wir nur ganz leicht mit feiner Stahlwolle über den Oberflächenbereich des zu färbenden Teils .
Auf der so mattierten Fläche können wir Wasserbeizen mit einem Aquarellpinsel (Marderhaar oder synthetischem Toray) in einer dünnen lasierenden Schicht auftragen
Die jeweilige Fläche lässt sich auch durch Schattierungen (Maserung) mit der Beize unterteilen.
Nach jedem Farbauftrag muss die Fläche gut trocknen.
Nach dem Trocknen fixieren wir unseren Farbauftrag mit Schellack (wahlweise mit einem Mop-Pinsel oder Schellackballen).
Bis wir unseren gewünschten Farbton erreicht haben, wiederholen wir den Färbe- und Fixierungsvorgang Schicht für Schicht ohne jeglichen Zwischenschliff.
Zur Kontrolle sollten wir zwischendurch die eingefärbte Fläche auch aus der Ferne betrachten.
Immer lasierend arbeiten und sich an den Farbton herantasten. Nicht zu dunkel werden.
Bei völligem Misslingen der farblichen Anpassung können alle Farbschichten spurlos entfernt werden (Abwaschen mit Alkohol und feiner Stahlwolle), anschließend das rohe Holz wieder grundieren.
Der Farbton sollte eine Nuance heller sein als die benachbarten Originalfurnierflächen, da durch das Auftragen der Schellackpolitur der Farbton intensiviert wird .
Zum Abschluss des Färbevorgangs wird die letzte Farbschicht zweimal mit Schellack fixiert.