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Abbeizen

Abbeizen

Lackoberflächen von Antikenmöbeln mit Abbeizer entfernen.

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Abwaschen

Abwaschen

Alte Schellackoberfläche mit Alkohol herunterwaschen.

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Anfeuern

Anfeuern

Die Farbe der Holzoberfläche mit kaltgepressten Leinöl verändern

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Bleichen

Bleichen

Bleichen von Holzteilen in der Restaurierung

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Beizen

Beizen

Farbstoffbeizen zur farblichen Gestaltung der Holzoberfläche.

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Furnierarbeiten

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Häufig auftretende Furnierschäden beseitigen

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Retuschewachs verarbeiten

Retuschewachs verarbeiten

Retuschierwachs zum Füllen von kleinen Beschädigungen im Furnierholz

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Farbliche Anpassung

Farbliche Anpassung

Neue Holzteile mit Wasserbeizen farblich anpassen

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Retusche

Retusche

Holzretusche - mit Pinsel und Erdfarben zur perfekten Holzoberfläche.

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Schellackpolitur

Schellackpolitur

Schellackpolitur und Polierballen herstellen und diese richtig in der Möbelrestaurierung anwenden.

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Holzwurm .... was tun?

Holzwurm .... was tun?

Beseitigen von Holzschädlinge in Antikmöbeln

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Anfeuern

... aber nicht zu stark ;-) ......

und nur mit kaltgepressten Leinöl

Anfeuern der Holzoberfläche nennt man das Steigern des Kontrastes in der Holzmasserung durch trocknendes Öl. Wir nehmen dazu unser kaltgepresste Leinöl.

- und mit dem richtigen Öl ....

Auf der rohen Holzoberfläche können wir bei Bedarf partielle Bleicharbeiten an Neuteilen sowie partielle bzw. gesamtflächig kontrastgebende Maßnahmen durch Anfeuern ausführen.
Um dem Möbel eine kontrastreichere Ausstrahlung zu geben, entscheiden wir uns, die gesamte Oberfläche mit kaltgepressten Leinöl anzufeuern. Zur Sicherheit, dass alle Lackreste und Verunreinigungen von der Holzoberfläche entfernt sind, machen wir mit feinem 280er Schleifpapier per Hand vorsichtig einen leichten Zwischenschliff. Aufpassen müssen wir an Kanten und Erhebungen, zum Beispiel bei Furnierfugen, dass wir an diesen Stellen nicht zuviel schleifen, da sich dort beim Anfeuern dunkle Ränder und Flecken bilden, wenn keine vom UV-Licht ausgebleichte Holzschicht vorhanden ist.
Bei reich intarsierten Möbeln sollten wir grundsätzlich auf das Zwischenschleifen der Oberfläche verzichten, da die zahlreichen Niveauunterschiede diesen Effekt provozieren.
Nach dem Entstauben tragen wir zügig mit einem Bausch aus feiner Stahlwolle der Stärke 000 oder 0000 kalt gepresstes Leinöl auf. Nicht zuviel Fläche auf einmal bearbeiten, denn das Leinöl oxydiert bei Kontakt mit dem Luftsauerstoff und verändert relativ schnell die Farbe des Holzes. Der Kontakt des Öl`s mit dem Metall der Stahlwolle beschleunigt den Vorgang zusätzlich, so dass eine zeitliche Differenz der Einwirkzeit von 10-15 Minuten durchaus im Farbton erkennbar ist.------- Achtung ------: Bitte nicht das kaltgepresste Leinöl mit Leinölfirnis verwechseln, dieser verfärbt das Holz sehr stark und bildet eine Schicht, auf der unsere Politur nicht mehr haften würde. Auch kein anderes Öl wie z.B. Olivenöl oder Sonnenblumenöl verwenden. Da diese Öle nicht trocknen (oxydieren), sind sie für diesen Einsatz ungeeignet.
Nachdem wir mit einem trockenen sauberen Tuch den Ölüberstand abgenommen haben und die Holzoberfläche die richtige Farbintensität angenommen hat, müssen wir mit Schellackpolitur - diese wird mit unserem Polierballen auf das noch feuchte Öl auftragen - den Sauerstoff der Luft von unserer Fläche absperren, um die Oxydation zu stoppen. Dabei dürfen wir keine Stelle auf der Fläche vergessen und sollten angefeuerte Kanten ebenso mit einbeziehen. Lieber drei bis vier Schichten Politur mit den Ballen auftragen, dann können wir am entstehenden Glanz erkennen, ob alles gut grundiert ist. Gefahrenhinweis!
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