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Abbeizen

Abbeizen

Lackoberflächen von Antikenmöbeln mit Abbeizer entfernen.

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Abwaschen

Abwaschen

Alte Schellackoberfläche mit Alkohol herunterwaschen.

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Anfeuern

Anfeuern

Die Farbe der Holzoberfläche mit kaltgepressten Leinöl verändern

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Bleichen

Bleichen

Bleichen von Holzteilen in der Restaurierung

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Beizen

Beizen

Farbstoffbeizen zur farblichen Gestaltung der Holzoberfläche.

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Furnierarbeiten

Furnierarbeiten

Häufig auftretende Furnierschäden beseitigen

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Retuschewachs verarbeiten

Retuschewachs verarbeiten

Retuschierwachs zum Füllen von kleinen Beschädigungen im Furnierholz

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Farbliche Anpassung

Farbliche Anpassung

Neue Holzteile mit Wasserbeizen farblich anpassen

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Retusche

Retusche

Holzretusche - mit Pinsel und Erdfarben zur perfekten Holzoberfläche.

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Schellackpolitur

Schellackpolitur

Schellackpolitur und Polierballen herstellen und diese richtig in der Möbelrestaurierung anwenden.

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Holzwurm .... was tun?

Holzwurm .... was tun?

Beseitigen von Holzschädlinge in Antikmöbeln

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Abbeizen

Goldgelber Nussbaum - ein Traum.... -

falscher Abbeizer kann viel Schaden anrichten

Hier wurde der Richtige verwendet, um den neueren NC-Lack einer früheren "Aufarbeitung" zu entfernen. Bei alten verschließenen Schellackpolituren bevorzugen wir immer ein Abwaschen mit Spiritus.

Abbeizen ist besser als abschleifen.

Alkalische Abbeizer können das Holz verbrennen

Wichtig ist, dass der Abbeizer zur Holzart passt - alkalischer Abbeizer und Hartholz geht nicht, denn dieser verfärbt das Holz dunkel.

Allein hier werden aus Unwissenheit und mangelnder Sachkenntnis täglich zahlreiche sehr schöne Antiquitäten beschädigt und zerstört. In der Regel ist ein Abbeizen von Oberflächen in der Restaurierung nicht nötig, da es sich bei den meisten Möbeln um Stücke vor 1920 handelt und bis zu dieser Zeit so gut wie kein anderer Lack als Schellack verwendet wurde. Allerdings nimmt die Zahl der nicht epochengerechten Oberflächen auf den antiken Stücken durch diverse "Aufarbeitungen" stetig zu, aus welchen Gründen auch immer. Dies stellt den Profi wie auch den ambitionierten Laien immer wieder vor die Entscheidung bei modernen Lackoberflächen auf antiken Möbeln einen Abbeizer einzusetzen. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich der Abbeizer nahezu neutral gegenüber der jeweiligen Holzart verhält. Nicht viele Produkte auf dem Markt werden dem gerecht. So weisen wenige Hersteller daraufhin, dass der von ihnen angebotene Abbeizer auf alkalischer Basis beruht (das sind die meisten). Würden wir einen solchen Abbeizer bei furnierten Möbeln verwenden, entstünden in der dünnen Hartholzschicht dunkelbraune Flecken und wir müssten bleichen und schleifen. Das Erscheinungsbild des Möbels wäre für immer dahin. Etwaige Furnierablösungen durch die Anlösung bzw. Zersetzung des Knochenleims können auch auftreten. Viele wissen nicht, dass Abbeizer auf alkalischer Basis, wenn überhaupt, nur bei Weichhölzern (Kiefer, Fichte, Tanne) verwendet werden dürfen. Harthölzer wie Nussbaum, Kirsche, Eiche, Palisander (Rosenholz), usw. verbrennen regelrecht bei Kontakt mit alkalischen Substanzen (Laugen) und können nur mit alkalifreien Abbeizern (wie z.B. Scheidel`s Asur-Entlacker, siehe auch Test: "Selbst ist der Mann" 2004) entlackt werden. Wobei zu sagen ist, dass gewisse moderne Lacke sehr schwer oder gar nicht mit Abbeizer lösbar sind, wie z.B. säurehärtende K2 Lacke, DD-Lacke, gewisse Acryl-Lacke uvm. In diesen Fällen sind die damit überzogenen Antiquitäten zerstört und in gewissem Sinne wertlos. Grundsätzlich sollte bei Verwendung von alkalifreien Abbeizern auf Harthölzer auch aus verständlichen Gründen nicht - wie in manchen Anleitungen empfohlen - mit Wasser nachgewaschen werden, sondern mit Spiritus oder Nitroverdünnung.