Glutinleime werden meistens unter dem Namen der Rohstoffe, aus denen sie gemacht wurden, benannt. 

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Alle Glutinleime werden nach dem selben Schema angesetzt.
Zuerst wird der trockene Leim in ein ausreichend großes Gefäß gegeben........  

........ und mit soviel kaltem Wasser aufgegossen, dass der Leim gut mit Flüssigkeit bedeckt ist. 

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Der Leim quillt im kalten Wasser auf und wird weich. Mit den Fingern prüfen wir, ob noch harte Körner vorhanden sind. 

Leimtöpfe bestehen aus zwei Einheiten – zum Einen aus einem äußeren Topf für das Wasserbad, mit einem evtl. elektrisch regelbaren Heizelement – und zum Anderen aus einem passenden Topfeinsatz für den Leim.

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Einfachere und kleine Leimtöpfe haben meist kein eigenes Heizelement, so dass das Wasserbad auf einer Elektroplatte erwärmt werden muss.

Ist der Leim gänzlich gequollen, geben wir ihn zum Erwärmen (auf 60°-70°C) in einen Leimtopf.

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Es ist darauf zu achten, dass der Leim beim Erwärmen nicht kocht. Da das Wasser im Wasserbad mit der Zeit verdunstet, sollte dieses ab und zu kontrolliert und aufgefüllt werden. 

Ebenso kann die Konsistenz des Leimes durch Zugabe von Wasser verändert werden. Der Leim sollte jedoch im Topf die Konsistenz von Honig haben, so dass er in einem Strich vom Pinsel läuft. 

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Bei den meisten Leimarbeiten hat es sich bewährt, die benötigte Leimmenge mit einer Einwegspritze aus dem Topf zu nehmen. 

Auch lässt sich der Leim in den Einwegspritzen längere Zeit lagern, um kleinere Mengen von Leim zur Hand zu haben, ohne den Leimtopf in Betrieb nehmen zu müssen. Dazu werden die mit Leim gefüllten Spritzen kurz in ein Gefäß mit heißem Wasser gestellt und sind danach einsatzbereit. 

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Tipp: In den meisten Fällen reicht als Leimtopf ein Babyflaschenwärmer (Wasserbad) mit einem passenden Glas (Babykost) als Leimbehälter aus.